Wie ist das Projekt entstanden?

Das Projekt NEULICH IM HOSPIZ entstand gemeinsam mit Fachkräften aus Dresden, Oederan und Saarbrücken im Rahmen einer Weiterbildung zum Thema Palliative Care für psychosoziale Berufe. 

 

Das Wissen aus den Fachbereichen ist groß und kann sowohl Sterbenden, als auch Angehörigen sehr helfen. Doch nach wie vor, fällt es schwer, das Thema Sterben anzusprechen, gerade dann, wenn es keinen konkreten Anlass gibt. Im Ergebnis spricht man dann gar nicht oder sehr vorsichtig über das Sterben, als liefe man über eine dünne Eisschicht, die jederzeit einbrechen könnte. Die Karten von NEULICH IM HOSPIZ versuchen gar nicht erst, vorsichtig zu sein. Sie brechen das Eis, in dem sie authentische Geschichten erzählen, um den Alltag von Hospizarbeit und Palliativmedizin so zu beschreiben, dass man sich bildlich vorstellen kann, worum es geht.

Sie haben auch eine gute Geschichte zu erzählen, eine besondere Aussage, einen skurrilen Moment oder eine schöne Erinnerung? Erzählen Sie sie uns über das Kontaktformular. Vielleicht wird eine Karte daraus.



Team für schwere Themen

Juliane Uhl

Die Autorin, Künstlerin und Kommunikationswissenschaftlerin Juliane Uhl beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit dem Lebensende. 2015 erschien Ihr Buch Drei Liter Tod - Mein Leben im Krematorium. Bis Ende 2021 war sie Chefredakteurin der DRUNTER&DRÜBER - Das Magazin für Endlichkeitskultur und organisierte Veranstaltungen, die dem Tod Lebensraum gaben. Juliane Uhl ist der Überzeugung, dass die letzten Themen ganz offen besprochen werden müssen, um das Sterben wirklich als Teil des Lebens begreifen zu können. Mit dem Projekt NEULICH IM HOSPIZ schafft sie einen einfachen Zugang zum Wissen der Hospizbewegung

https://www.julianeuhl.de/

Robert von Massow

Seit mehr als 20 Jahren ist Robert von Massow selbständiger Creative Director und entwickelt Ideen für Unternehmen. Als Grafiker war er bis zur Ausgabe 13 für die DRUNTER&DRÜBER - Das Magazin für Endlichkeitskultur zuständig. Dort kam er mit den intensiven Themen des Lebensendes in Berührung. In der jahrelangen Zusammenarbeit mit Juliane Uhl entwickelte sich eine eigene Bildsprache für das Lebensende betreffende Inhalte. Robert von Massow verbindet thematische Tiefe mit klarem Design und Layout. Mit NEULICH IM HOSPIZ hat er Blickfänger entwickelt, die den Zugang zur Hospizidee ermöglichen.

Webseite: https://robertvonmassow.de/